Vielen bleibt der Mund offen stehen beim ersten Bummel durch Görlitz. Wohin zuerst schauen, bei 4.000 Einzeldenkmalen aus Gotik, Renaissance, Barock, Jugendstil und Gründerzeit? Görlitz beherbergt prächtige Zeugnisse aus mehr als 500 Jahren europäischer Baugeschichte. Unzerstört von Kriegen. Eine Besonderheit bilden die Görlitzer Hallenhäuser. Sie sind Zeugnisse der reichen europäischen Handelsgeschichte der Stadt, gelegen an der bedeutenden europäischen Handelsstraße VIA REGIA. Aktuell arbeitet Görlitz an einer Bewerbung für Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe, bei dem die Hallenhäuser im Zentrum stehen. Denkmal Görlitz

Der polnische Teil der Europastadt heißt Zgorzelec. Hier geht es quirlig zu. Die Stadt lockt mit ihren Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten. Begehrt sind in den warmen Monaten die Plätze in den Restaurant am Neißeufer, wo man sowohl die Abendsonne als auch den Blick auf die Görlitzer Altstadt-Silhouette genießt. Zwischen den Lokalen befindet sich das Haus Ulica Daszynskiego 12. Hier wohnte der wohl größte Sohn der Stadt Görlitz, der Theosoph Jakob Böhme (1575–1624). Ein weiteres weithin sichtbares Wahrzeichen von Zgorzelec ist der Dom Kultury. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut. Als Oberlausitzer Gedenkhalle, im Volksmund „Ruhmeshalle“ genannt.  Heute ist sie das Kulturhaus der Stadt Zgorzelec. Zgorzelec entdecken

Das beeindruckende Stadtbild lockt regelmäßig internationale Filmproduzenten an. In „Görliwood“ wurden Bestseller gedreht wie „Grand Budapest Hotel“, „Inglourious Basterds“, „The Reader“ oder in „80 Tagen um die Welt”. Hier arbeiteten Stars wie Kate Winslet, Jude Law, Jackie Chan und Ralph Fiennes, der sich im Goldenen Buch der Stadt verewigte: „Thank you Görlitz for being the best location ever – best possible place for us to make The Grand Budapest Hotel! Thank you.” Und Jeff Goldblum schwärmte: „A million thanks, Görlitz. Best time ever!“ 2017 wurde Görlitz zu „Europas Filmlocation der letzten zehn Jahre“ gewählt. Görliwood

 

 

Die Stars schätzten neben der traumhaften Kulisse besonders die höfliche Gastlichkeit der Görlitzer. Probieren Sie es aus: Ob in gemütlichen Restaurants und Cafés in mittelalterlichen Gemäuern, bei den zahlreichen kulturellen Veranstaltungen im europäischen Flair der deutsch-polnischen Europastadt, auf Shoppingtour oder ganz entspannt am traumhaften See vor den Toren der Stadt – Görlitz hat viel zu bieten. Jahreshöhepunkte

Die Lage im Dreiländereck macht Görlitz zu einem perfekten Ausgangspunkt für Ausflüge. Das Riesengebirge im Osten, das Zittauer Gebirge im Süden und das UNESCO Weltkulturerbe Fürst-Pückler-Park im Norden sind rasch erreicht. Und wen es in die Großstadt zieht, kommt von Görlitz aus bequem nach Breslau, Dresden oder Prag. Ausflugstipps

Vor den Toren der Stadt liegt der Berzdorfer See. Der ehemalige Braunkohletagebau ist heute ein beliebtes Erholungs- und Sportresort. Mit Blick auf Riesen- und Isergebirge und den Görlitzer Hausberg „Landeskrone“ bietet der 960 Hektar große See perfekte Bedingungen für Sportler. Ob Segler, Surfer oder Schwimmer. Ob Skater, Radler oder Jogger. Und natürlich darf man auch einfach nur faul rumliegen und das angenehme Klima genießen. Berzdorfer See

Während woanders der Auszug aus dem gemeinsamen Haus Europa geplant wird, pflegen Görlitz und Zgorzelec ihre gute Nachbarschaft. Beide Städte stehen sinnbildlich für das Positive in Europa. Für das Zusammenwachsen nach schmerzhafter Trennung und Abschottung. 1945 wurde Görlitz durch die neue Grenzziehung an der Neiße geteilt. Die ehemalige Oststadt gehört seitdem zu Polen und heißt Zgorzelec. 1998 haben sich Görlitz und Zgorzelec zur Europastadt erklärt. Seit der Erweiterung der Europäischen Union 2004 ist Görlitz-Zgorzelec in die Mitte des Kontinents gerückt und ein Beispiel für gutes Miteinander in Europa. Hier kann man dabei sein, mitmachen und europäische Träume verwirklichen – die Entwicklung einer grenzenlosen Stadt zweier Nationen. Europastadt 

 

Kontakt: wirtschaft@europastadt-goerlitz.de

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