Weronika Mazur und Michael Bussmann sind gut im Wissenschaftsinstitut CASUS gelandet.
Eine Heimat für Wissenschaft, Forschung und Studium
Für Themen von heute und Herausforderungen von morgen
Neben einer international ausgerichteten Hochschule ist die Europastadt auch Heimat für weitere Forschungseinrichtungen. Erst 2019 siedelte sich das deutsch-polnische CASUS-Institut hier an. Es erforscht komplexe Systeme, vom Klima bis zum Weltall, über die Mobilität in Metropolen oder beim menschlichen Stoffwechsel. Dafür werden enorm komplexe wie leistungsfähige digitale Werkzeuge entwickelt – ein spannendes Thema für unsere Zukunft und ein wichtiger Innovationsgeber in unserer Stadt.
Mit rund 200 Jahren verfügt die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung über deutlich mehr Tradition. Geforscht und präsentiert wird hier zu Themen wie Biodiversität, Systematik und Ökologie von Flora und Fauna. Zu den weiteren renommierten Forschungseinrichtungen gehören die Fraunhofer-Gesellschaft, die mit der Hochschule Zittau/Görlitz ein „Lernlabor Cybersicherheit“ betreibt sowie das Interdisziplinäre Zentrum für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau, das einer Kooperation zwischen Leibniz-Instituts und der Technischen Universität Dresden entstammt.
Deutsches Zentrum für Astrophysik: Von der Lausitz zu den Sternen
Im Herbst 2022 fiel die Entscheidung, in Görlitz ein nationales Großforschungszentrum mit internationaler Strahlkraft neu aufzubauen. Im Wettbewerbsverfahren hatte sich dabei das Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA) durchgesetzt. Das Programm ist zukunftsweisend: ein Zentrum für Digitalisierung, das die Datenströme astronomischer Observatorien rund um den Globus zusammenführt, und ein Zentrum für neueste Technologien, das eng mit der Industrie und bestehenden Technologiezentren in Sachsen und weltweit kooperiert.
Die Liste der Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, die Görlitz als Standort gewählt haben, wächst stetig. Entdecken Sie hier die Zukunft „made in Görlitz“: Besuchen
HiLusatia! Herausforderungen erkennen und Potenziale nutzen
Willkommen zu einem Netzwerk mit einem ganz besonderen Namen – und auch mit besonderen Ambitionen! Wir möchten uns gemeinsam mit möglichst vielen engagierten Mitstreitern den Herausforderungen im Zuge des demografischen Wandels wie des Strukturwandels in der Region entgegenstellen: mit Initiativen und Konzepten, mit Augenmaß und Leidenschaft!
So soll die Attraktivität von Forschung und Lehre gezielt erhöht sowie die Arbeits- und Lebenswelten in der Lausitz unterstützt und optimiert werden. Dafür setzen wir auf Exzellenz, internationale wie regionale Talente, Förderung, Transfer und Internationalisierung.
Denn hier – im Herzen Europas – ist der richtige Platz dafür und ein enormes Potenzial dafür vorhanden.
Zum Verein
Hochschule Zittau/Görlitz: Studieren im Dreiländereck
An den beiden Standorten Zittau und Görlitz wird das Motto „Studieren ohne Grenzen“ von rund 3.000 Studierenden an der Hochschule Zittau/Görlitz erprobt und gelebt. Hier im Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien stehen Praxisnähe, akademische Begleitung und Effizienz im Fokus des Studiums. Dafür sorgen über 110 Professorinnen und Professoren und ausgezeichnete Lehrbedingungen im internationalen Kontext, von denen auch ausländische Studierende profitieren können. Spannende Austausch- und Forschungsprogramme mit Universitäten im In- und Ausland, die Lage in einer landschaftlich reizvollen Region sowie ein bunter Mix an Szene-, Kultur- und Freizeitangeboten machen Studium & Leben über Ländergrenzen hinweg attraktiv.
Hochschule Zittau/Görlitz
Forschung schafft Perspektiven: Stella Vješnica (DZA)
Stella Vješnica ist Astrophysikerin am Deutschen Zentrum für Astrophysik (DZA) in Görlitz auf dem Fachgebiet bildgebende Sensoren. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Charakterisierung von Detektorsystemen im optischen und Nahinfrarot-Bereich für die Astronomie. Darüber hinaus trägt sie zur Entwicklung der Laborinfrastruktur und der Forschungsaktivitäten bei, die zukünftige astronomische Instrumen...
weiterlesenForschung schafft Perspektiven: Lars Haupt (DZA)
Sein Lieblingsbuch trägt den Titel „Der Mann der die Zahlen liebte.“ Auch wenn diesbezüglich seine Erdös-Zahl sehr wahrscheinlich unendlich ist und es somit keinen bekannten Co-Autorenschafts-Pfad zu Paul Erdős gibt, verbindet Dr. Lars Haupt dennoch die Liebe zu den Zahlen. Diese Liebe führte ihn über Umwege ans Deutsche Zentrum für Astrophysik in Görlitz, wo er aktuell in der Abteilung für Dat...
weiterlesenForschung schafft Perspektiven: Günther Hasinger (DZA)
Prof. Dr. Günther Hasinger ist der Wissenschaftliche Geschäftsführer des Deutschen Zentrums für Astrophysik (DZA). Unter seiner Führung hat ein Team hochrangiger Wissenschaftler aus Deutschland den Wettbewerb “Wissen schafft Perspektiven für die Region” gewonnen. Gemeinsam mit ihnen baut er das Großforschungszentrum für Astrophysik, Technologieentwicklung und Datenwissenschaften in der Lausitz a...
weiterlesenForschung schafft Perspektiven: Syafinah Fong (DLR)
Syafinah ist Doktorandin am DLR-Institut für CO₂-arme Industrieprozesse. Die gebürtige Malaysierin arbeitet seit 2023 in Zittau auf dem Gebiet der grünen Stahlherstellung.
weiterlesenForschung schafft Perspektiven: Arash Massoudi (HSZG)
Prof. Dr. Arash Massoudi ist Professor für Ingenieurmathematik an der Fakultät für Natur- und Umweltwissenschaften der Hochschule Zittau/Görlitz. Im Interview spricht der gebürtige Iraner über seine Leidenschaft für die Wissenschaft, seine Forschungsschwerpunkte, und was ihm an der Zittauer Region besonders gefällt.
weiterlesenForschung schafft Perspektiven: Nikolai Belov (HSZG)
Dr. Nikolay Belov ist seit 2025 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Zittau/Görlitz im SCO-TTi-Team unter der Leitung von Prof. Dr. rer. pol. Sophia Keil. Der Physiker promovierte am Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg und arbeitete anschließend mehrere Jahre als Entwickler, Forscher und Projektmanager am Fraunhofer IVI, unter anderem im europäischen Projekt MAGPIE sowie im B...
weiterlesenForschung schafft Perspektiven: Christiane Ritz (Senckenberg)
Prof. Dr. Christiane Ritz kommt nach Görlitz und übernimmt am Senckenberg Museum für Naturkunde die Leitung der Botanik. Zuvor studiert und forscht sie in Dresden, Jena und Gießen. Was mit einer Stelle als Kuratorin beginnt, wird zur Berufung. Im Interview erzählt sie, warum sie die Arbeit mit Pflanzen – besonders Wildrosen – begeistert und was Görlitz als Forschungs- und Lebensort ausmacht.
weiterlesenForschung schafft Perspektiven: Karsten Wesche (Senckenberg)
Karsten Wesche hat einen besonderen Blick auf Natur und Artenvielfalt. Seine Arbeit führt ihn von Mitteleuropa bis in die Mongolei und nach China. Im Interview erzählt er, was ihn an Biodiversität fasziniert, warum Görlitz für ihn zum Lebensmittelpunkt geworden ist und welche Bedeutung internationale Projekte für seine Arbeit haben.
weiterlesenForschung schafft Perspektiven: Anton Potapov (Senckenberg)
Prof. Dr. Anton Potapov kommt aus Moskau nach Görlitz und übernimmt am Senckenberg die Leitung der Abteilung für Bodenzoologie. Die unbefristete Stelle passt perfekt zu seinem Forschungsprofil. Der Umzug ist für seine Familie eine große Entscheidung. Im Interview erzählt er, warum sich der Schritt gelohnt hat und was den Forschungsstandort Görlitz so besonders macht.
weiterlesenForschung schafft Perspektiven: Ana Berenice Garcia-Andrade (CASUS)
Dr. Ana Berenice Garcia-Andrade, oder kurz Bere, ist seit 2023 am Center for Advanced Systems Understanding (CASUS) in Görlitz tätig. Die Biologin hat in Morelia im mexikanischen Hochland studiert und an der mexikanischen Atlantiküste in Xalapa ihren Doktortitel erlangt. Am CASUS erforscht sie, wie der Aufbau von Flusssystemen mit der Vielfalt der Fischarten in den Flüssen zusammenhängt.
weiterlesenForschung schafft Perspektiven: Damar Wicaksono (CASUS)
Damar Wicaksono zog nach vielen Jahren in der Schweiz 2021 nach Görlitz, um am Center for Advanced Systems Understanding (CASUS) zu forschen. Aktuell arbeitet er an neuen Methoden, mit denen die Sicherheit möglicher Endlager für radioaktive Abfälle besser bewertet werden kann. Er stammt aus Indonesien, wo er in der Hochschulstadt Yogyakarta sein Bachelorstudium absolvierte. Danach folgten das Masterstud...
weiterlesenVon der Studentin zur Professorin: Karriereweg in der Heimat
Prof. Dr.-Ing. Anna Prenzel ist Professorin für Angewandte Informatik an der Hochschule Zittau/Görlitz. Im Interview berichtet die gebürtige Görlitzerin von ihrer Verbundenheit mit der HSZG, ihrer Begeisterung für die Wissensvermittlung und der Liebe zu ihrer Heimat.
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